Archiv für August 2012

Leila-bleibt-Party

Nach einigen bangen Wochen ist nun klar: der Leihladen ‚Leila‘, der erst im Juni in der Fehrbelliner Str. 92 eröffnet wurde, muss nun doch nicht einem Ausbildungs-Projekt des Pfefferwerkes weichen. Deshalb wird am 2.9. ab 16 Uhr die Leila-bleibt-Party gefeiert.

„Es war eine große Erleichterung, als wir die Nachricht bekommen haben, dass die Kündigung zurück genommen wird,“ sagt Nikolai Wolfert, Gründer des Leila. „Wir sind sehr dankbar, dass durch das Engagement des Nachbarschaftshauses eine andere Lösung gefunden wurde. Es ist uns bewußt, dass es nun für einige enger wird, weil das Projekt nun dort untergebracht wird.“ ergänzt Maike Majewski, Gründerin der Initiative ‚Transition Town Pankow‘, dem Kooperationspartner. „Die Entscheidung zeigt, dass auch das Pfefferwerk als Vermieter der Räume, unser Konzept unterstützt,“ fügt sie hinzu. Das Leihladen-Prinzip ist in der Nachbarschaft sehr gut angekommen. Es liegt voll im Trend, Dinge gemeinschaftlich zu nutzen, z.B. beim Car-sharing. Anna Lena Ringwald vom mit dem Gela (Gemeinschaftsladen) e.V., der den Laden betreibt, erklärt: „Neu ist bei uns, dass wir die Dinge auch gemeinsam besitzen. Unser Laden ist damit der erste in Deutschland.“ Und Nikolai Wolfert erläutert: „Der Leila basiert auf der Commons-Idee. Er ist ein Experiment zur Realisierung einer Gemeinwohl-Ökonomie, die auf den größtmöglichen Nutzen für alle zielt.“ Von der Theorie in die Praxis, dieser Ansatz bleibt also auch in Zukunft dem Prenzlauer Berg erhalten. Im Leila-Team ist man sich einig: „Wenn die Mitgliederzahlen weiter so steigen, werden wir nächstes Jahr um diese Zeit schon mehrere Läden in Berlin haben. Mitstreiter und Nachahmer sind uns dabei willkommen.“

Weitere Informationen zum Leila und der Party am Samstag können gerne erfragt werden bei:
Nikolai Wolfert, hallo@leila-berlin.de oder Maike Majewski, ttpankow@web.de.

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Obdachlosenuni in Moabit gestartet


Die Berliner Obdachlosenuni ist eine mobile Bildungseinrichtung und richtet sich an Wohnungslose, an Menschen mit Armutserfahrungen und an Sympathisanten, die sich wechselseitig oder mit Hilfe von externen DozentInnen Wissenswertes vermitteln. Das Angebot orientiert sich an den Wünschen, Kenntnissen und Fähigkeiten der Betroffenen.
Die Obdachlosenuni startete Anfang 2012 im Brückeladen in Oberschöneweide, in Moabit koordiniert Ula – die erste Umsonstlädin in Kooperarion mit der Berliner Wohnplattform – Haus Lübecker Straße 6 die Aktivitäten.
Ein gemeinsamer Spieleabend im August 2012 mit Bewohnern der Lübecker Straße 6, sowie mit Leuten vom Ula-Team und Bertram vom Brückeladen markierte den Anfang einer Reihe von Bildungsaktiviätäten mit und für Obdachlose im Bezirk. Nicht zuletzt aufgrund des persönlichen Engagements der Hausleiterin Frau Koppelmann war der Abend ein guter Auftakt für die Uni, in der Obdachlose wieder an Selbstvertrauen gewinnen und sie mit sympathisierenden Menschen wieder näher kommen sollen.

Weitere Kurse und Aktivitäten sind bereits geplant: Sprachkurse, Schachkurs, Fussballtraining. Bertram möchte zudem seinen Erfahrungsbericht „Leben in Ägypten“ zum besten geben und falls mal eine Gitarre gespendet wird, soll es auch Musikunterricht angeboten werden.

Wir freuen uns auf weitere Aktivitäten –
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Deine Ula